Lied vermitteln

Ausgang und Eingang (Kanon)

Nr. 175 • Evangelisches Gesangbuch
Nr. 130.1 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)

  • Gotteslob /
  • Kinderkirchenlieder "Immer und überall" (ELKB)
Lied entdecken
Idee 7/7

Singen in Bewegung

Ein einfacher Kreistanz

Einfache Lieder, Kanons oder Bewegungen können Brücken bauen – zwischen Jung und Alt, zwischen Lesenden und Nichtlesenden. Es braucht nicht viel für diese kleine Singidee, die schon die Allerkleinsten mitmachen können. Und sofort geht das Lied durch Herz, Mund und Hände: spielerisch, unmittelbar und voller Freude.

Quelle: aus „Bewegungen zu Liedern und Gebeten aus dem Gotteslob“ Gesammelt und illustriert von Monika Mehringer, Fachbereich Kinderpastoral, Erzbistum München und Freising, Stand Juli 2016

Idee: Monika Mehringer

Idee 6/7

Ruhiges und schreitendes Gehen mit dem "Pilgerschritt"

Anregung aus der Reihe „Mehr Miteinander“ des Chorverbandes (CEK)

In der Vermittlungsidee von Ute Springer aus „Ein Buffet mit musikalischen Häppchen“ wird die Bewegung des „Pilgerschritts“ vorgeschlagen, um das Singen körperlich erfahrbar zu machen und die innere Haltung des Unterwegsseins auszudrücken. Die Singenden gehen dabei langsam im Rhythmus des Kanons vorwärts. So entsteht ein ruhiges, schreitendes Gehen, das den meditativen Charakter des Liedes unterstreicht. Der Kanon „Ausgang und Eingang“ kann dabei verschiedene „liturgische Wege“ für Große und Kleine im Gottesdienstraum sichtbar machen.

 

Beispiele:

  • Die Gemeinde zieht singend mit dem Pilgerschritt in den Gottesdienst ein oder zum Ausgang hinaus.
  • Liturgisch Mitwirkende – etwa ein Kinderchor – ziehen beim Gemeindegesang ruhig ein oder aus.
  • Wird der Kanon als Introitus gestaltet, können zugleich wichtige Gegenstände des Gottesdienstgeschehens hereingetragen werden.
  • Der Kanon wird als Wandelgang im Kirchenraum gesungen, z. B. in einer Andacht. Besonders eindrücklich ist es, wenn der Weg in den Altarraum hinein- oder von ihm in verschiedene Richtungen hinausführt.
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Idee: Ute Springer

Idee 5/7

Singanlässe

Anmerkungen

Als Segenslied steht es in der Regel am Ende von Gottesdiensten, Andachten und Veranstaltungen. Genauso gut kann es auch zur Eröffnung eines Zusammenseins dienen. „Füll du uns die Hände“ bietet einen Anknüpfungspunkt als Tischgebet. Es eignet sich zum Einsingen am Morgen oder am Abend, wenn es tiefer und dann immer höher angestimmt wird. Der Kanon kann durch Gesten der Hände organisch unterstützt werden.

 

Wo oder in welchem Zusammenhang hast du den Kanon schon gesungen? Vielleicht sogar als Tischlied?

Idee: Markus Leidenberger

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Idee 4/7

Liedeinführung des Komponisten

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG"

Die kurze Einführung von Joachim Schwarz zu seinem Kanon erzählt, wie das Lied 1962 während einer Jugendfreizeit entstand – vor dem Hintergrund der ungewissen Lage Berlins nach dem Mauerbau. Die Worte „Ausgang und Eingang, Anfang und Ende“ beziehen sich für ihn zugleich auf das menschliche Leben und die Ewigkeit. Außerdem erklärt Schwarz, wie Sprachrhythmus und Text die Melodie geprägt haben und warum sich der Kanon mit einer bis vier Stimmen singen lässt.

 

Und hier geht's zum Beitrag

Idee: Joachim Schwarz

Idee 3/7

Ideen zu einem Gute-Nacht-Singen mit Kindern

Lieder als Ritual zum Tagesausklang und zum Einschlafen

Dieser Gesang eignet sich wunderbar, um mit Kindern den Tag in einer ruhigen, besinnlichen Atmosphäre ausklingen zu lassen. Vielleicht möchtest Du auch in einem kleinen Abendritual ein Abendgebet einbinden? Hier findest du einige Ideen, wie du das Singen und Erleben des Liedes mit deinem Kind gestalten kannst. Eine regelmäßige, vorhersehbare Abfolge von Liedern, Handlungen und Texten gibt Kindern Vertrautheit und signalisiert ihnen, dass nun Zeit für Ruhe und Entspannung ist.

 

  • Licht dimmen: Schalte das helle Licht aus und verwende ein Nachtlicht oder einen kleinen Sternenprojektor. Auch eine Kerze oder ein Teelicht kann Abendstimmung schaffen. 
  • Glockenspiel oder Windspiel: Lass leise Klangstäbe oder ein Glöckchen erklingen, um das Lied einzuleiten.
  • Instrumente einbeziehen: Gitarre, Ukulele oder Kalimba eignen sich gut für eine sanfte Liedbegleitung.
  • Sich das Lied gegenseitig vorsingen: Sing deinem Kind eine Zeile vor und lass es die Zeile nachsingen. Ihr könnt sie auch gemeinsam singen. Wiederholt das mit dem nächsten Abschnitt der Strophe oder eines Kanons – so entsteht ein schönes Wechselspiel.
  • Summen und Singen abwechseln: Gesungene Strophen wechseln sich mit gesummten Passagen ab. Du kannst das Lied auch mit einem kleinen gesummten Nachspiel ausklingen lassen, zum Beispiel mit einer Strophe ohne Text. Das nimmt Tempo aus dem Einschlafritual und bringt Ruhe.
  • Den Liedtext mit Bewegungen begleiten: Überlegt gemeinsam, welche Bewegungen zum Text passen, und zeigt sie beim Singen.
  • Streicheleinheiten: Streichle oder massiere während des Singens sanft den Bauch, den Rücken, die Hände oder die Füße deines Kindes.
  • Das Lied als Auftakt für einen Tagesrückblick oder ein Gebet nutzen: Was war heute schön? Wofür seid ihr dankbar? Was war weniger schön? Was wünscht ihr euch für morgen? Was möchtet ihr Gott anvertrauen?
  • Ein Gebet oder einen Abendsegen sprechen: Zwischen den Liedern könnt ihr ein Segenswort lesen oder gemeinsam beten, zum Beispiel das Vaterunser.
  • Ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen: Zum Abschluss kannst du deinem Kind ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen und dazu sagen: „Gott segne dich.“
  • Ein Abendlieder-Medley gestalten: Vielleicht kennt ihr weitere Abendlieder wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“. Daraus könnt ihr ein kleines Medley gestalten.

     

Wie machst du das Gute-Nacht-Singen zu einem besonderen Moment? Hast du Tipps fürs Gute-Nacht-Singen mit Kindern?

Idee: Martina Hergt

Idee 2/7

Ausgang und Eingang – mit Händen gesungen

Anregung aus der Reihe „Mehr Miteinander“ des Chorverbandes (CEK)

Der Kanon „Ausgang und Eingang“ lädt nicht nur Große und Kleine gleichermaßen zum Singen ein – er kann mit einfachen Gesten auch leiblich erfahrbar werden. Almut Stümke entwickelt dazu eine Reihe von Bewegungen, die den Text meditativ begleiten: Hände, die sich nach vorne öffnen und zurückführen, Gesten des Empfangens, des Aufblicks und des Ausstreckens. So wird die Melodie sichtbar und das Gebet körperlich spürbar. Die Verbindung von Stimme, Bewegung und Spiritualität schafft eine ganzheitliche Erfahrung.

 

Viel Spaß beim Blättern!

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Idee: Almut Stümke

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Idee 1/7

Mit Kindern anhand von Bildern ein Lied entfalten

Spielerische Singideen für Augen und Ohren

Mithilfe von Bildkarten kann dieser Kanon im Kindergottesdienst, in der Kindertagesstätte, in Kindergruppen oder bei anderen Singgelegenheiten spielerisch entdeckt und textsicher erarbeitet oder auch wiederholt werden. Die Zeichnungen sind bewusst schlicht und kindgerecht gehalten. Ihre offene Gestaltung lädt Kinder ein, eigene Assoziationen einzutragen, die Motive weiterzudenken und die Bilder vielleicht sogar selbst kreativ zu ergänzen oder eigene Bilder anzufertigen. Die Bildkarten stehen als Download-Vorlagen zur Verfügung. 

 

Viel Spaß beim Blättern im Bilderbuch!

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Quelle: Ein Projekt der Arbeitsstelle Kirchenmusik in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (EVLKS), Fachbeauftragte für Chor- und Singarbeit Martina Hergt www.kirchenmusik-sachsen.de

Idee: Martina Hergt,  Katrein Saalfrank

Idee 1/1

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