

Ein einfacher Kreistanz
Einfache Lieder, Kanons oder Bewegungen können Brücken bauen – zwischen Jung und Alt, zwischen Lesenden und Nichtlesenden. Es braucht nicht viel für diese kleine Singidee, die schon die Allerkleinsten mitmachen können. Und sofort geht das Lied durch Herz, Mund und Hände: spielerisch, unmittelbar und voller Freude.


Quelle: aus „Bewegungen zu Liedern und Gebeten aus dem Gotteslob“ Gesammelt und illustriert von Monika Mehringer, Fachbereich Kinderpastoral, Erzbistum München und Freising, Stand Juli 2016
Idee:
Anregung aus der Reihe „Mehr Miteinander“ des Chorverbandes (CEK)
In der Vermittlungsidee von Ute Springer aus „Ein Buffet mit musikalischen Häppchen“ wird die Bewegung des „Pilgerschritts“ vorgeschlagen, um das Singen körperlich erfahrbar zu machen und die innere Haltung des Unterwegsseins auszudrücken. Die Singenden gehen dabei langsam im Rhythmus des Kanons vorwärts. So entsteht ein ruhiges, schreitendes Gehen, das den meditativen Charakter des Liedes unterstreicht. Der Kanon „Ausgang und Eingang“ kann dabei verschiedene „liturgische Wege“ für Große und Kleine im Gottesdienstraum sichtbar machen.
Beispiele:


Idee:
Anmerkungen
Als Segenslied steht es in der Regel am Ende von Gottesdiensten, Andachten und Veranstaltungen. Genauso gut kann es auch zur Eröffnung eines Zusammenseins dienen. „Füll du uns die Hände“ bietet einen Anknüpfungspunkt als Tischgebet. Es eignet sich zum Einsingen am Morgen oder am Abend, wenn es tiefer und dann immer höher angestimmt wird. Der Kanon kann durch Gesten der Hände organisch unterstützt werden.
Wo oder in welchem Zusammenhang hast du den Kanon schon gesungen? Vielleicht sogar als Tischlied?
Idee:
Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG"
Die kurze Einführung von Joachim Schwarz zu seinem Kanon erzählt, wie das Lied 1962 während einer Jugendfreizeit entstand – vor dem Hintergrund der ungewissen Lage Berlins nach dem Mauerbau. Die Worte „Ausgang und Eingang, Anfang und Ende“ beziehen sich für ihn zugleich auf das menschliche Leben und die Ewigkeit. Außerdem erklärt Schwarz, wie Sprachrhythmus und Text die Melodie geprägt haben und warum sich der Kanon mit einer bis vier Stimmen singen lässt.
Idee:
Lieder als Ritual zum Tagesausklang und zum Einschlafen
Dieser Gesang eignet sich wunderbar, um mit Kindern den Tag in einer ruhigen, besinnlichen Atmosphäre ausklingen zu lassen. Vielleicht möchtest Du auch in einem kleinen Abendritual ein Abendgebet einbinden? Hier findest du einige Ideen, wie du das Singen und Erleben des Liedes mit deinem Kind gestalten kannst. Eine regelmäßige, vorhersehbare Abfolge von Liedern, Handlungen und Texten gibt Kindern Vertrautheit und signalisiert ihnen, dass nun Zeit für Ruhe und Entspannung ist.
Ein Abendlieder-Medley gestalten: Vielleicht kennt ihr weitere Abendlieder wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“. Daraus könnt ihr ein kleines Medley gestalten.
Wie machst du das Gute-Nacht-Singen zu einem besonderen Moment? Hast du Tipps fürs Gute-Nacht-Singen mit Kindern?
Idee:
Anregung aus der Reihe „Mehr Miteinander“ des Chorverbandes (CEK)
Der Kanon „Ausgang und Eingang“ lädt nicht nur Große und Kleine gleichermaßen zum Singen ein – er kann mit einfachen Gesten auch leiblich erfahrbar werden. Almut Stümke entwickelt dazu eine Reihe von Bewegungen, die den Text meditativ begleiten: Hände, die sich nach vorne öffnen und zurückführen, Gesten des Empfangens, des Aufblicks und des Ausstreckens. So wird die Melodie sichtbar und das Gebet körperlich spürbar. Die Verbindung von Stimme, Bewegung und Spiritualität schafft eine ganzheitliche Erfahrung.
Viel Spaß beim Blättern!


Idee:
Spielerische Singideen für Augen und Ohren
Mithilfe von Bildkarten kann dieser Kanon im Kindergottesdienst, in der Kindertagesstätte, in Kindergruppen oder bei anderen Singgelegenheiten spielerisch entdeckt und textsicher erarbeitet oder auch wiederholt werden. Die Zeichnungen sind bewusst schlicht und kindgerecht gehalten. Ihre offene Gestaltung lädt Kinder ein, eigene Assoziationen einzutragen, die Motive weiterzudenken und die Bilder vielleicht sogar selbst kreativ zu ergänzen oder eigene Bilder anzufertigen. Die Bildkarten stehen als Download-Vorlagen zur Verfügung.
Viel Spaß beim Blättern im Bilderbuch!




Quelle: Ein Projekt der Arbeitsstelle Kirchenmusik in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (EVLKS), Fachbeauftragte für Chor- und Singarbeit Martina Hergt www.kirchenmusik-sachsen.de
Idee: , 
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