Wir haben Gottes Spuren festgestellt
Nr. 298 • Durch Hohes und Tiefes
- Kommt, atmet auf /
- EG-Regionalteil Baden-Pfalz-Elsass-Lothr. /
- EGplus /
- EG-Regionalteil Rheinland-Westfalen-Lippe /
- Singt von Hoffnung /
- EG-Regionalteil Württemberg
Liedbetrachtung
Textimpuls aus 500 JAHRE EVANGELISCHES GESANGBUCH
Den Weg in die Glockenstube meines Kirchturms kenne ich gut.
Die Stufen der alten Holzleiter sind ausgetreten. Wer ist hier schon alles hochgegangen?
Die Handwerker damals beim Bau.
Küster, die regelmäßig die Gewichte der Uhr hochziehen mussten.
Ich meine fast den dumpfen Klang ihrer genagelten Sohlen zu hören.
Jugendliche auf Entdeckungstour, voller Schwung gleich zwei Stufen auf einmal.
Hat einer von ihnen sich dort verewigt?
Sie und andere haben ihre Spuren hinterlassen.
Was für einen Einzelnen kaum sichtbar ist, verdichtet und vertieft sich im Laufe der Zeit. Davon erzählen schweigend die Spuren in den Stufen.
Menschen vor uns haben sich von Gott rufen lassen, haben Kraft aus dem Glauben geschöpft. Ihr Leben, ihr Zeugnis und ihre Spuren machen Mut für den eigenen Weg.
Dem will ich folgen.
Den Spuren, die andere geprägt haben und von denen ich lernen kann.
Und dann fröhlich meine eigenen Spuren dazulegen.
Unsichtbar und sichtbar dabei die Spuren Gottes.
Idee:
Ostinato klatschen
Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EGplus“
Der Rhythmus des ersten Taktes („Wir ha-ben Got-tes“) wird als Ostinato („hartnäckiges“ Begleitpattern) zur Melodie geklatscht. Eine Gruppe singt, eine Gruppe klatscht – oder auch alle zusammen.
Das Ostinato kann klanglich verändert werden: Die Impulse auf den Zählzeiten 1 und 3 werden geklatscht, die Impulse auf den Zählzeiten 3 und 4 werden geschnipst.
Die Ostinato-Stimme kann taktweise wechselnd von zwei Gruppen ausgeführt werden.
Idee:
Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch
Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"
Ein neues Wochenlied mit internationaler Gemengelage. Das französische Original hat Diethard Zils ins Deutsche übertragen. Die helle Melodie stammt von dem griechisch-französischen Komponisten Jo Akepsimas. Das Lied nimmt uns hinein in die Frage: Wo entdecken wir heute Gottes Wunder ? Und es weiß, dass das gar nicht immer so eindeutig ist.
Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.
Idee: ,  , 
Test Titel
Lorem ipsum dolor sit amet
Neueste Kommentare:
Noch keine Kommentare. Schreib den ersten!