Lied vermitteln

Es ist ein Ros entsprungen

Nr. 30 • Evangelisches Gesangbuch
Nr. 56 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)

  • Gotteslob
Lied entdecken
Idee 8/8

Radioserie und Podcast zum Lied

aus der Reihe "SWR2-Weihnachtslieder"

Inspiriert von einer Prophezeihung des Jesaja dichtete ein Geistlicher aus Trier Ende des 16. Jahrhunderts dieses Rätsellied: Wer ist die Wurzel, wer die Rose und wer ist die Blume?

 

In der Radioserie und im Podcast von SWR Kultur geben die Autorinnen und Autoren spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte bekannter Weihnachtslieder. Sie beleuchten, wie die Lieder entstanden sind, welche historischen und kulturellen Hintergründe sich mit ihnen verbinden und weshalb sie bis heute eine besondere Bedeutung im Weihnachtsbrauchtum haben.

Idee: Dorothea Bossert

Idee 7/8

Der Name der Rose - Kreatives Gemeindesingen

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Christa Kirschbaum beginnt mit dem Rätsel der Rose und zeigt, wie Text und Melodie auf die Weihnachtsgeschichte verweisen. Dann lädt sie zu vielen Klangexperimenten ein: Das Lied kann von Bankreihe zu Bankreihe wandern, gesummt werden, während einzelne Lieblingswörter hervortreten, oder sich Silbe für Silbe durch einen Kreis bewegen. Auch für Chöre gibt es Ideen mit dem Satz von Michael Praetorius, gehaltenen Tönen und wechselnden Orten im Kirchenraum. Eine Fundgrube, aus der sich schon eine einzige Idee für eine Singgruppe ausprobieren lässt.

 

Zum Impuls

Idee: Christa Kirschbaum

Idee 6/8

Doppelchörigkeit

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Wie wäre es den vierstimmigen Satz von Michael Praetorius auf zwei Chöre zu verteilen? Während ein Chor das Lied singt, hält der andere den Anfangsakkord summend aus. Später setzt der Summklang kurz aus und kehrt bei „mitten im kalten Winter“ zurück. So erhält die vertraute Melodie einen ruhigen Klanghintergrund – eine reizvolle Idee für zwei Singgruppen.

 

Zum Impuls

Idee: Christa Kirschbaum

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Idee 5/8

Liedpredigt – Kurzpredigt

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Die Kurzpredigt von Doris Joachim verbindet das Lied mit der Friedensvision aus Jesaja 11. Am Heiligen Abend 2020, geprägt von Pandemie und weltweiten Krisen, deutet sie die Rose als Bild für Hoffnung, die gerade in schweren Zeiten wächst. Diese Hoffnung kann Menschen Mut machen, sich für Gerechtigkeit, Frieden und andere einzusetzen. Im Kind in der Krippe wird für sie Gottes Nähe sichtbar.

 

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Idee: Doris Joachim

Idee 4/8

Liedbetrachtung - Liedannäherung

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Die Christrose: Heidrun Dörkens Liedbetrachtung beginnt mit einer Blume, die mitten im Winter blüht. Neugierig machende Überschriften führen von „Die geheimnisvolle Rose“ über „Eine Heilpflanze“, „Auf der Roten Liste“ und „Die Christrose in der Dichtung“ zur Weihnachtsgeschichte: „Christi Geburt im Winkel der Provinz“, „Der erwachsene Jesus lebt die Liebe Gottes“ und „Jesu Name geht um die Welt“. Am Ende steht „Der helle Schein vertreibt die Finsternis“. So wird die unscheinbare Winterblume zum Bild für Hoffnung, die auch in dunklen Zeiten aufblühen kann.

 

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Idee: Heidrun Dörken

Idee 3/8

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Tageslied für die Christnacht vorgesehen.

Das Wochen- oder Tageslied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichen Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags bzw. des Feier-/Gedenktages auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt

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Idee 2/8

Singanlässe – Kirchenjahr

Anmerkungen

In einem frühen Druck trägt das Lied die Überschrift „Das alt Catholisch Trierisch Christliedlein“. Es ist ursprünglich für die Christnacht bestimmt, gehört aber ebenso in weihnachtliche Zusammenhänge, die Meditation, Ruhe und Besinnung über das Weihnachtsgeschehen betonen. Mit seinen zahlreichen Strophen aus dem 16. Jahrhundert kann es an den Weihnachtstagen auch als Verkündigungsspiel gestaltet werden.

 

 

Liturgisch eignet sich das Lied darüber hinaus für den 8. September, den katholischen Festtag der Geburt Mariä; es ist dabei angelehnt an den in der Nokturn verwendeten Gesang „Stirps Jesse“. Das Gedenken an die Geburt Marias am 8. September geht auf das Weihefest einer Marienkirche in Jerusalem zurück; die heutige Annakirche wurde im 5. Jahrhundert an der Stelle errichtet, wo das Geburtshaus von Maria gestanden haben soll. Eine marianische Hymne des byzantinischen Dichters Romanos des Meloden aus dem 6. Jahrhundert weist darauf hin, dass das Fest im Volk verwurzelt war. Papst Sergius I. übernahm es im 7. Jahrhundert für die römische Kirche.

Idee: Christian Finke

Idee 1/8

Notenansicht

Es ist ein Ros entsprungen | Evangelisches Gesangbuch Nr. 30, Strophe 1
Vollständige Text- und Notenansicht auf www.gesangbuch.de
 

Idee: Verlag am Birnbach

Idee 1/1

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