Mein Jesus, mein Retter | My Jesus, my Savior
Nr. 204 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)
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Aus einer persönlichen Gebets- und Lobpreiszeit heraus entstand dieses Anbetungslied; es gilt als eines der meistgesungenen Lobpreislieder weltweit in den 1990er- und 2000er-Jahren und wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt.
Text:
Melodie:

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Wissenswertes zu "Mein Jesus, mein Retter | My Jesus, my Savior"
Darlene Zschech schrieb das Lied in einer persönlichen Gebets- und Lobpreiszeit, in einer Phase eigener Herausforderungen; der Song entstand aus einer spontanen Haltung der Anbetung heraus, ohne ursprüngliche Absicht einer Veröffentlichung; erstmals wurde er auf dem Hillsong-Album People Just Like Us (1993), produziert von Hillsong Music Australia, veröffentlicht; rasch entwickelte sich das Lied zu einem Leitlied der Hillsong-Gemeinde und wurde später prägend für internationale Lobpreisbewegungen; es gilt als eines der meistgesungenen Lobpreislieder weltweit in den 1990er- und 2000er-Jahren; der Song wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Französisch, Spanisch und Koreanisch; er zählt heute zur Kategorie Modern Worship Classic
Die englische Textfassung ist als persönliches Glaubensbekenntnis formuliert („My Jesus, my Savior“) und spricht Jesus als Retter und Herrn an; der Lobpreis ist damit klar in einer persönlichen Beziehung verankert. Im Refrain oder Chorus weitet sich diese Perspektive zu einem universalen Lob der gesamten Schöpfung, wie es aus biblischen Motiven der Psalmen (z. B. Ps 98,7–9) bekannt ist. Naturmetaphern („Mountains bow down“, „seas will roar“) dienen als Ausdruck göttlicher Größe und münden in eine Aussage von Verheißung und Hingabe („Nothing compares to the promise I have in You“), die Hoffnung und Trost vermittelt. Der Text ist in kurze, klare und rhythmisch prägnante Phrasen gefasst und dadurch gut singbar; repetitive Anaphern wie „My Jesus, my Savior“ und „Shout to the Lord“ verstärken die emotionale Intensität.
Der Singlage der Strophen bewegt sich überwiegend ruhig im mittleren Register. Inhaltlich zentrale Wörter wie „Jesus“ oder „Savior“ sind auf längere Notenwerte gelegt. Die Rhythmik ist schlicht gestaltet, mit überwiegend Viertel- und Halbenwerten und kaum Synkopen; die Melodie bleibt dadurch deutlich sprachnah.
Wiederholungen und Sequenzen im Refrain fördern die Mitsingbarkeit. Die rhythmische Bewegung ist hier etwas ausgeprägter als im Vers, bleibt jedoch einfach und unterstützt die textliche Wiederholung. Akzentuierungen liegen auf zentralen Textwörtern („Shout“, „Lord“, „Name“). Während die Strophe mit der persönlichen Ansprache an Jesus eine ruhige, zurückgenommene Linie entfaltet, wirkt der Refrain deutlich extrovertierter und weist melodische Höhepunkte auf, die den Ausdruck weltweiten Jubels unterstreichen. Die fallenden Linien in der Strophe vermitteln Geborgenheit, Ruhe und Vertrauen, die aufsteigenden Linien im Refrain hingegen Jubel, Anbetung und Erhebung. Die Rückkehr zum Grundton am Schluss schafft ein Gefühl von Ruhe und Sicherheit.
Dieses Lied ist ein Lobpreis, der ganz persönlich beginnt: „My Jesus, my Savior“ – mein Jesus, mein Retter. Aus dieser persönlichen Beziehung erwächst die Kraft, Gott mit dem ganzen Leben zu ehren. Anschließend weitet sich der Blick: „Shout to the Lord, all the earth“ – die ganze Erde wird eingeladen mitzusingen; Berge und Meere sowie alles Geschaffene beugen sich vor Gottes Größe. Am Ende steht die Zusage: „Nothing compares to the promise I have in You“ – nichts kommt der Hoffnung gleich, die Gott uns schenkt.
So kann dieses Lied sowohl als persönliches Bekenntnis als auch als Einladung eines universellen Schöpferlobs mit der ganzen Schöpfung verstanden und gesungen werden. Der Lobpreis kommt aus dem Herzen und verbindet sich mit dem Lob der ganzen Schöpfung. Durch seine einfache musikalische Form ist das Lied unmittelbar mitsingbar – auch ohne Noten.
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