Lied vermitteln

Zu Bethlehem geboren

Nr. 32 • Evangelisches Gesangbuch
Nr. 78 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)

  • Gotteslob
Idee 6/6

In Gruppen singen

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Das Lied einstimmig gesungen, auf verschiedene Gruppen aufgeteilt. 

Gruppe 1 „Zu Bethlehem…Kindelein“ 
Gruppe 2  „das hab…will ich sein“. 
Ab „eia, eia“ singen alle bis Schluss. „Eia“ ist eine lateinische Interjektion, ein Ausruf erstaunter Freude oder mit Aufforderungscharakter, der so viel wie „Ei der Tausend!“ oder „Wohlauf!“ bedeutet. 

Variation: Fünf kleine Gruppen singen nacheinander, jeweils zwei Takte lang. „Eia, eia“ singen alle.

 

 

Und hier geht's zum Beitrag

 

Könnte diese Idee ein interessanter Anlass für weitere Klangideen sein?

Idee: Christa Kirschbaum

Idee 5/6

Circlesong und Bodypercussion

aus EINFACH SINGEN

Jan Meyer präsentiert einen 4-stimmigen Circlesong zu  »Zu Bethlehem geboren«, wobei die Stimmen 1 – 3 durchlaufen. Stimme 4 kann mit verschiedenen Strophen variieren. Der Circlesong groovt noch mehr, wenn man ihn im Wechsel oder parallel mit vorgeschlagenen Body- und/oder Vocalpercussion kombiniert. Viel Spaß beim Ausprobieren!

In der Notenausgabe sind sämtliche Ansätze und Singideen detailliert beschrieben.

 

 

Idee: Jan Meyer

Idee 4/6

Friedrich Spee – Ein Beitrag zur Kirchengeschichte Südwestdeutschlands

PROFESSORENforum

Gottfried Wolmeringer: "An manchen Tagen, wenn mich die Wehmut fast erdrückt und ich an Zeiten denke, die lange zurückliegen, fällt mir ein Kinderlied ein. Ich kann mich noch erinnern, dass Mama mich fragte, was sie mir vorsingen solle, wenn ich im leichten Fieber einer Erkältung nicht einschlafen wollte oder sonst ein Wehwehchen mich plagte. Ich kann mich noch genau an jenes Kinderbett erinnern, das ein hölzernes Seitenteil zum herunterklappen besaß und in dem ich mich verloren fühlte, wie in einer Nussschale auf dem unendlichen Ozean, wenn Mama mein Gutenachtlied vergessen hatte. Ein Lied hatte es mir besonders angetan, es vermochte ein Gefühl von absoluter Sicherheit, ein Gefühl der direkten Beziehung zu einem großen Beschützer weit draußen über der dicken Wolkendecke in mir zu wecken, der aber gerade in diesem Lied atemberaubend nahe an den Zuhörer heranrückt. Im Gegensatz zu vielen anderen Liedern, die insbesondere an Weihnachten gesungen werden, ging es nicht darum etwas zu erhalten, sondern zu geben. Ich war von der tiefen Wahrheit dieses Liedes überzeugt. Wenn es nicht darum ging etwas unbegreifliches Höheres zu erkennen, sondern einfach nur selbst etwas zu geben, was man besaß. An ein Kind zu glauben, dass man doch selbst noch war und zudem man schnell eine Beziehung hatte, so wurde Glaube erlebbar, selbst für einen kleinen fünfjährigen Jungen. Das alles machte dieses Lied zu meinem Lieblingslied …”

 

 

Zum Beitrag

 

Zum Bild: Friedrich Spee. Ölbild. nach 1634; Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Foto durch Stadtarchiv und Stadtbibl. Trier

Quelle: Professorenforum e.V. www.professorenforum.de

Idee: Gottfried Wolmeringer

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Idee 3/6

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Tageslied für das Christfest vorgesehen.

Das Wochen- oder Tageslied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichem Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt

Idee 2/6

Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch

Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"

Kathrin findet das Lied zart und verletzlich und mag es, wenn in Kirchenliedern das Wort "Eia" vorkommt. Martina befremdet der kindliche Charakter des Liedes, vor allem, weil "Zu Bethlehem geboren" in ihrer Sicht kein wirkliches Kinderlied ist, sondern nur kindlich spricht. Wer jetzt denkt, dass sich die beiden Hosts des Wochenliederpodcast deswegen in die Haare bekommen haben, irrt allerdings. Schließlich ist ja Weihnachten.

 

Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.

Idee: Martina HergtKathrin Mette

Idee 1/6

Notenansicht

Zu Bethlehem geboren | Evangelisches Gesangbuch Nr. 32, Strophe 1
 

Idee: Verlag am Birnbach

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