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Nr. 209 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)
Zeitgenössische Gospelmusik aus Afrika
Hintergründe zur Liedautorin entdecken
Osinachi Kalu Okoro Egbu, bekannt unter dem Künstlernamen Sinach, stammt aus Nigeria und wuchs in einer christlichen Familie auf. Sie begann ihre musikalische Laufbahn in der Christ Embassy Church (Believers’ Loveworld) unter Chris Oyakhilome, wo sie über viele Jahre als Lobpreisleiterin tätig war. Besonders ihre kraftvolle Stimme wird häufig als ihr musikalisches Markenzeichen hervorgehoben. Erste Songs erschienen bereits Anfang der 2000er Jahre im Kontext der kirchlichen Bewegung. Internationale Bekanntheit erlangte sie ab etwa 2008–2010 mit Liedern wie „More of You“, „I Know Who I Am“ und „The Name of Jesus“. Sinach erhielt mehrere African Gospel Music Awards sowie LIMAs und wurde 2020 von der BBC in die Liste der Top 100 Women aufgenommen. Sie gilt als erste afrikanische Künstlerin, deren Songs international Worship-Charts dominierten, und als Pionierin eines global rezipierten Gospel-Sounds aus Afrika.
Quelle: www.sinachmusic.com
Idee:
Liturgische Bausteine
zum Einsatz des Liedes in Gottesdienst und Andacht
1. Das Lied in der Begrüßung
Formulierungsvorschlag / Beispiel: „Willkommen im Gottesdienst. Wir glauben an einen Gott, der Wege bahnt, wo keine sichtbar sind. Heute singen wir Way Maker – ein Bekenntnis, dass Gott handelt, auch dann, wenn wir es nicht spüren.“
2. Das Lied in Verbindung mit einem Bibelwort als Hinführung
Jesaja 43,19: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“
Johannes 8,12: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
3. Das Lied als Kyrie-Element
Formulierungsvorschlag / Beispiel: „Herr, wir sehen oft keine Auswege, fühlen uns verloren. Doch du bist der Wegbereiter. Herr, erbarme dich.“
4. Das Lied als Gloria-Element / Lobpreis-Übergang
Formulierungsvorschlag / Beispiel: „Gott, wir glauben: Du bist da. Wir singen dir Way Maker – ein Lied des Glaubens.“
5. Das Lied im Kontext der Predigt
Formulierungsvorschlag / Beispiel als Gesang vor der Predigt: „Wir haben bekannt: Auch wenn wir es nicht sehen, Gott wirkt. Darum hören wir jetzt, wie Gottes Wort uns einlädt, ihm zu vertrauen.“
6. Fürbitten mit Lied-Elementen
Formulierungsvorschlag / Beispiel: Jede Bitte endet mit dem Ruf: „Du machst einen Weg – wir vertrauen dir“ oder „Way Maker, wir glauben dir“. Anschließend wird das Lied (oder der Refrain) gesungen.
7. Das Lied zum Abendmahl oder zur Segnung
Während der Austeilung erklingt das Lied instrumental und/oder der Refrain von Way Maker wird gesungen.
Formulierungsvorschlag für eine Hinführung: „Hier erfahren wir: Gott hält sein Versprechen – Christus ist für uns da.“
8. Das Lied zur Sendung oder zum Segen
Formulierungsvorschlag / Beispiel für ein Segenswort: „Geht in die neue Woche im Vertrauen darauf, dass Gott den Weg kennt, auch wenn ihr ihn nicht seht. Er ist Licht in eurer Dunkelheit. Er handelt.“
Idee:
Kerzenaktion während des Liedes
Während „Way Maker“ kann die Gemeinde Kerzen anzünden – als Zeichen für „Licht in der Dunkelheit“.
Gebetsstation: Persönliche Anliegen werden auf Zettel geschrieben und auf ein „Weg“-Symbol gelegt – verbunden mit dem Gebetswunsch und dem Hoffnungsbekenntnis: Gott bahnt einen Weg.
Idee:
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Impuls für eine Andacht oder ein Gespräch über das Lied
Manchmal sehen wir keinen Weg – und spüren Gottes Nähe nicht. Genau in diese Erfahrung hinein singt dieses Lied: Gott ist der Wegbereiter. Er bahnt Wege, wo wir keinen erkennen. Er ist Licht in der Dunkelheit, hält seine Verheißungen und wirkt Wunder. Auch wenn wir es nicht spüren, handelt er. Wenn wir „Way Maker“ singen, sprechen wir Vertrauen aus – über das hinaus, was wir fühlen oder sehen. Es ist ein Bekenntnis für den Alltag: Gott ist da, und Gott wirkt.
Ein Bild oder Foto kann helfen, diese Gedanken zu vertiefen und in ein Gruppengespräch zum Lied einzuführen.

Quelle: Bild: Martina Hergt, 2025 (Bayrischer Wald in Januar)
Idee: