Wir strecken uns nach dir
Nr. 333 • Durch Hohes und Tiefes
- Himmel, Erde, Luft und Meer /
- Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder /
- Singt Jubilate /
- EG-Regionalteil Kurhessen-Waldeck /
- EG-Regionalteil Rheinland-Westfalen-Lippe /
- EG-Regionalteil Bayern-Thüringen /
- EG-Regionalteil Hessen-Nassau
Gedanken zur ersten Strophe des Liedes
Textimpuls aus 500 JAHRE EVANGELISCHES GESANGBUCH
WIR TRAUEN UNS ZU DIR, IN DIR WOHNT DIE BARMHERZIGKEIT …
Jedes Gebet, das wir sprechen, ist ein kleines Stück TRAUEN.
TRAUEN – Gott etwas zu sagen.
Ver-TRAUEN – dass Gott da ist und uns in seiner Wärme einen Ort des Hörens schenkt.
An-ver-TRAUEN – was wir in den Ort seiner Stille legen möchten,
weil es unserem Herzen zu schwer wird.
Trauen, Vertrauen, Anvertrauen - in aller Verzagtheit finden wir unseren Weg zu Gott.
Wir öffnen unser Herz, halten uns an ihm und wachsen im Vertrauen.
GOTT TRAUT ES UNS ZU.
Unser Gebet ist gehalten in Zuversicht:
Wonach wir uns auch sehnen – Lebendigkeit, Barmherzigkeit, Beständigkeit – wir spüren, dass unsere Sehnsucht einen Ort des Gehaltenseins erfährt: bei Gott.
Von dieser Zuversicht spricht das Lied.
Wir strecken und öffnen uns, kommen voll Erwartung und Freude zu Gott. Wir trauen uns.
Wir trauen uns in die Sehnsucht hinein - weil wir ahnen, dass Gott in seinem Sein all unser Sehnen und Suchen in sich birgt.
Wir spüren in seinem Namen ein Wunder:
Er ist, wie er ist. Unsere Worte sind Bruchstücke, unzureichend für das Wunder seines Seins.
Singend und betend erahnen wir ein Stück des Wunders seines Namens.
Idee: