Lied vermitteln

Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

Nr. 69 • Himmel, Erde, Luft und Meer

  • freiTöne /
  • Durch Hohes und Tiefes /
  • Kommt, atmet auf /
  • Gotteslob /
  • Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder /
  • Singt Jubilate /
  • Singt von Hoffnung
Lied entdecken
Idee 3/3

Gedanken zum Lied

Textimpuls aus 500 JAHRE EVANGELISCHES GESANGBUCH

In der Fußgängerzone: Ein junges Punkerpärchen spricht mich an: „Ham se mal `nen Euro für mich?“ „Nein,“ sage ich und gehe weiter. Doch es rumort in mir: „Natürlich hab ein einen Euro. Ich wollte ihnen nur kein Geld geben, weil ...“ Kurzentschlossen besorge einige Brötchen, gehe zurück und gebe sie dem Punkpärchen. „Hier bitte, anstelle des Euros.“ Beide schauen mich verdutzt an: „Wie jetzt? Für uns?“ „Ja, für euch!“ Sie bedanken sich herzlich und ich gehe weiter – diesmal ohne Rumoren in mir drin, sondern mit einem Glücksgefühl.

 

Brot zu teilen, Glück zu teilen, kann so einfach sein! Es macht Gottes Gegenwart spürbar, „dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut“.

 

Doch auch Sorgen und Kummer kann man teilen. Das befreit. Trost spenden kann auch einen selbst trösten. Oft hinterlässt das, was man weitergibt auch im eigenen Leben Spuren. Davon erzählt das Lied: wie und wo Gottes Liebe im Alltag erlebbar wird!

 

Eine freudige und beschwingte Melodie hat dieses Lied. Der Text in Verbindung mit der Melodie macht deutlich, dass wenn wir „Brot teilen“, „Not lindern“, „Trost geben“, „Leid tragen“,… Gottes Geist verbreiteten und seine Liebe, die er uns gibt, weitergeben und vermehren.

Idee: Brigitte Kurzytza

Idee 2/3

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Wochenlied für den 13. Sonntag nach Trinitatis vorgesehen.

Das Wochenlied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichen Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt

Idee 1/3

Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch

Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"

Kurt Grahl, der dieses sehr beliebte Lied komponiert hat, war - haltet Euch fest - Martinas Orgellehrer in Leipzig. Ist es zu fassen? Der Textdichter Claus-Peter März war Kaplan in Meißen, auch das hat uns überrascht, immerhin lebt und arbeitet Kathrin ja in Meißen. Nun fehlt nur noch die heilige Elisabeth, deren Geschichte das Lied inspiriert hat. Mit der sind aber leider weder Martina noch Kathrin verwandt. Egal. Wir finden das Lied (bis auf winzige Abstriche) sehr gut. Was meint Ihr?

 

Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.

Idee: Martina HergtKathrin Mette

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