O komm, o komm, du Morgenstern
Nr. 19 •
Evangelisches Gesangbuch
Nr. 50 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)
Refrain als Ruf durchzieht den Gottesdienst
Singidee für alle Generationen
Der Refrain – als Antiphon oder Kehrvers – kann immer wieder im Gottesdienst gesungen werden: etwa als Rahmung oder Unterbrechung des Psalms, beim Wochenspruch, während einer mehrteiligen Predigt oder auch bei den Fürbitten. So wird das Lied zu einem verbindenden musikalischen Element des Gottesdienstes. Auch jüngere Kinder können diesen Refrain leicht mitsingen – und haben sich das Lied damit gewissermaßen selbst „erobert“ und zu eigen gemacht.
Idee:
Von der Schönheit eines Wechselgesang
Diese Lied entfaltet erst seine ganze Wirkung, wenn es als Wechselgesang musiziert wird. Die Liedfassung sieht vor, dass die Strophen von einer Vorsängerin oder einem Vorsänger ausgeführt und der Refrain – wo möglich – im vierstimmigen Satz von allen gesungen wird. Mittlerweile ist die Melodie jedoch so bekannt, dass diese Aufteilung nicht mehr zwingend notwendig erscheint. Dennoch kann ein Wechselgesang ein belebendes Moment darstellen. Ebenso ist denkbar, dass die Gemeinde die Strophen singt und ein Chor anschließend den vierstimmigen Satz des Refrains der Gemeinde vorsingt: „Freut euch.“ Auf diese Weise könnte der vierstimmige Satz der Gemeinde im Vollzug vertraut gemacht werden. Vielleicht sind bei der dritten Strophe bereits viele Sängerinnen und Sänger in der Lage, in die Mehrstimmigkeit des Refrains einzustimmen.
Idee:
Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch
Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"
"Only when its dark enough, can you see the stars." (Martin Luther King Jr.) Martina und Kathrin lieben das Lied vom Morgenstern. Sein Text reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück und die Melodie immerhin bis ins 15. Jahrhundert.
Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.
Idee: , 
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Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst
Liturgischer Kalender
Dieses Lied ist als Wochenlied für den 4. Sonntag im Advent vorgesehen.
Das Wochenlied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.
Das Wochenlied steht in engem inhaltlichem Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.
In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.
Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)
Idee: