Lied vermitteln

Kreuz, auf das ich schaue

Nr. 598 • EG-Regionalteil Niedersachsen-Bremen

  • Durch Hohes und Tiefes /
  • Himmel, Erde, Luft und Meer /
  • Gotteslob /
  • Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder /
  • EG.E Evangelisches Gesangbuch - Ergänzungsheft /
  • EG-Regionalteil Württemberg
Idee 4/4

Biblische Bezüge – Singanlässe

Anmerkungen

Der Bezug zum Sonntag Okuli ergibt sich aus Psalm 34: „Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten.“ Auch der Wochenspruch spricht vom Sehen: „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“ (Lukas 9,62). Im Lied geht es um das Schauen auf das Kreuz und darum, was aus diesem Zeichen Positives erwachsen kann. Gemeint ist wohl weniger ein Kruzifix, das das Leiden betont, sondern vielmehr das leere Kreuz – das Zeichen des Auferstandenen. Deshalb eignet sich das Lied nicht nur für die Passionszeit, für Passionsgottesdienste und -andachten sowie Kreuzwegmeditationen. Vor allem durch die letzte Strophe passt es auch als Morgenmeditation, vor dem Aufbruch in einen neuen Tag – und damit für das ganze Jahr.

Idee: Markus Leidenberger

Idee 3/4

Lied zum Sonntag

Impulse aus der Reihe KIRCHE IM SWR

"Kreuze hängen in Kirchen und Wohnzimmern, stehen an Wanderwegen und auf Berggipfeln. Es ist Erkennungszeichen der Christen und zugleich irritiert es. Denn eigentlich ist das Kreuz ein Folter- und Hinrichtungsinstrument, steht für Leid und Tod. Und doch ist es für Christen ein hoffnungsvolles Zeichen." Gedanken zum Lied von Judith Schmitt-Helfferich.

 

 

Zum Beitrag

 

Die Beiträge LIED ZUM SONNTAG im SWR bieten Wissenswertes und persönliche Gedanken zu bekannten Kirchenliedern aus dem Gotteslob oder dem Evangelischen Gesangbuch. Häufig werden sie durch passende Musikeinspielungen ergänzt. Die Sendung ist Teil der kirchlichen Radiovorträge im SWR und entsteht im Wechsel zwischen katholischen und evangelischen Redaktionen. Viel Freude beim Reinhören!

 

Vielleicht inspiriert dich diese Vorlage dazu, selbst eine Andacht zu diesem Lied zu entwickeln

Quelle: www.kirche-im-swr.de

Idee: Meinrad WalterJudith Schmitt-Helfferich

Idee 2/4

Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch

Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"

22 Töne, 8 Takte. Mehr braucht das Lied "Kreuz, auf das ich schaue" nicht, um seine Botschaft an die singende und hörende Gemeinde zu bringen. Eckart Bücken und Lothar Graap haben das Lied 1982 geschrieben. Das war das Jahr, in dem 350.000 Menschen auf den Beueler Rheinwiesen gegen Atomraketen und die Rüstungspolitik demonstrierten.

 

Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.

Idee: Martina HergtKathrin Mette

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Idee 1/4

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Wochenlied für den 3. Sonntag der Passionszeit vorgesehen.

Das Wochen- bzw. Tageslied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichem Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt