Ich möcht', dass einer mit mir geht
Nr. 209 •
Evangelisches Gesangbuch
Nr. 166 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)
Singanlässe
Anmerkungen
Das Bild Jesu, der als Freund und Bruder auch durch dunkle Stunden mitgeht, steht im Lied klar vor Augen. Zugleich wird er dennoch als Herr Christ benannt – die persönliche Beziehung, um die es geht, ist nicht irgendeine, sondern die zu Gott, dem Herrn. Das Lied beschreibt einen Weg: von der Suche nach Beistand über das Erlebnis des Bekenntnisses der Gemeinde hin zur Findung des eigenen Ja bei Taufe oder Konfirmation. Der Autor hat dabei sicher an Jugendliche gedacht; doch das Lied eignet sich altersunabhängig für Gottesdienste, die diese Thematik aufnehmen, ebenso wie für Glaubens-, Tauf- oder Konfirmationskurse.
Idee:
Einschwingen – Einstimmen
Einfache Mehrstimmigkeit als Einstimmung ins Lied
Diese Singidee ist für das auswendige Erlernen gedacht. Zunächst wird die erste Liedzeile fortlaufend in zwei Gruppen gesungen, wobei die zweite beginnt, wenn die erste „mir geht“ singt. Eine weitere Gruppe (oder ein Chor) übernimmt eine viertaktige, schreitende Unterstimme. Für zusätzliche Bewegung sorgt die vierte Stimme, ebenfalls viertaktig, mit einem schwungvollen Bogen zu Beginn.
Diese kleine Musik kann unterschiedlich aufgebaut werden:
- Stimme 3 —> Melodiestimmen 1 + 2 —> Stimme 4
- Stimmen 1 + 2 —> Stimme 3 —> Stimme 4
Stimmen 1 + 2 —> Stimme 4 —> Stimme 3
Als Vorspiel oder Zwischenspiel gibt diese Musik Zeit, der Aussage des Liedes und seinem Charakter nachzuspüren. Sehr leise gesungen kann damit auch ein Text/ein Gebet untermalt werden.

Idee:
Notenansicht
Ich möcht', dass einer mit mir geht | Evangelisches Gesangbuch Nr. 209, Strophe 1

Idee: