Lied vermitteln

Christ ist erstanden von der Marter alle

Nr. 99 • Evangelisches Gesangbuch

  • freiTöne /
  • Gotteslob
Idee 8/8

Mehrstimmigkeit durch Liegetöne

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“

Die erste Stimme wird einstimmig gesungen (bis „Kyrieleis“). Dann wird diese Strophe wiederholt. Jetzt darf jede und jeder einen Lieblingston nach Wahl länger aushalten (Fermate denken), dann nachatmen und den Rest der Strophe im normalen Tempo zu Ende singen. Auf dem Schlusston „-leis“ treffen sich alle, ggf. nachatmen. So auch die beiden nächsten Strophen.

Lust auf's Ausprobieren? 

 

Zur Singidee

Idee: Christa Kirschbaum

Idee 7/8

Liedimprovisation mit fünf kanonischen Entfaltungen für zwei bis zwölf Stimmen

aus EINFACH SINGEN

Die Grundidee ist es, das Osterlied zunächst in seiner Originalgestalt zu singen und anschließend eine oder mehrere Liedzeilen als Kanon zu gestalten. Die Kanoneinsätze erfolgen ganztaktig (ggf. auch halbtaktig). Alle Kanons werden auslaufend gesungen: Die jeweilige Schlussnote wird so lange ausgehalten, bis die letzte Gruppe angekommen ist. Erst dann wird gemeinsam weitergesungen – entweder bis zum nächsten gewählten Kanon oder bis zum Schluss des Liedes. Auf diese Weise entfaltet sich das alte Osterlied in einer ungeahnten Klangfülle, die den Kirchenraum zum Schwingen bringt.

In der Notenausgabe sind sämtliche Ansätze und Singideen detailliert beschrieben.

 

 

Idee: Wiebke Corleis

Idee 6/8

Choralandacht

aus der Reihe des WDR 3

„Die Melodie des wohl ältesten deutschen Kirchenliedes hat den Ostergruß in eine triumphale Fanfare verwandelt. Bereits seit dem 12. Jahrhundert, lange bevor es gedruckte Gesangbücher gab, haben Christinnen und Christen dieses Lied immer neu angestimmt“, so der Autor dieser Choralandacht. Der Beitrag stellt das Lied „Christ ist erstanden" in den Mittelpunkt.

Lass Dich von dieser Anregung inspirieren – vielleicht entsteht daraus Deine eigene Liedandacht.

 

 

Zum Beitrag

 

 

Die Choralandachten auf WDR 3 sind kurze, geistlich gestaltete Radiobeiträge, die in der Mediathek des Senders auffindbar sind. In diesen etwa zehnminütigen Sendungen erklingt zunächst ein Choral – ein klassisches Kirchenlied – gefolgt von einem besinnlichen Impuls aus Kirche und Glaube.

 

Quelle: www.kirche-im-wdr.de

Idee: Titus Reinmuth

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Idee 5/8

Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch

Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"

Das Lied gilt als der älteste erhaltene liturgische Gesang in deutscher Sprache und hat es ganz schön in sich. Was uns bisher noch nicht bewusst war: Jede Strophe spannt sich zwischen dem Lobruf "Christ ist erstanden" am einen Ende und einer Art Hilferuf am anderen Ende aus. Zu Gast in dieser Folge ist Kantorin Ulrike Pippel, die Ihr schon von vielen "Gesangseinlagen" in unserem Podcast kennt.

 

Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.

Idee: Martina HergtKathrin MetteUlrike Pippel

Idee 4/8

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Tageslied für die Osternacht vorgesehen.

Das Wochen- oder Tageslied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichem Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt

Idee 3/8

Singanlässe

Anmerkungen

Als Morgenlied zum Beginn eines Gottesdienstes ist es weithin bekannt und geschätzt. Es kann aber ebenso als Loblied, Vertrauenslied oder zu Lesungen verwendet werden. Auch bei Trauerfeiern wird dieses Osterlied verwendet. Gerade die Fremdheit des sehr alten Gesangs in Klang und Form kann auch in Verbindung mit modernen Musizierformen, Instrumentierungen und Improvisationen sehr reizvoll sein und neue Klangerlebnisräume eröffnen. Im fünfstimmigen Satz von Gastoldi entfaltet es auch chorisch eine wunderbare Wirkung.

Idee: Markus Leidenberger

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Lied entdecken
Idee 2/8

Theologische und kirchenmusikalische Anregungen

aus "Göttinger Predigten im Internet"

Alexander Völker schreibt: “Das mutmaßlich älteste deutsche Kirchenlied gehört eigentlich unbedingt zum Ostermorgen! Als eine „Leise“ (von Kyrieleis) in über lange Zeit hin nur einstrophiger Fassung aus der lateinischen Sequenz „Victimae paschali laudes“ sprachlich wie in der Melodie erwachsen, ist Christ ist erstanden immer vom Volk gesungen worden (ursprünglich anlässlich der sog. „visitatio sepulchri“ durch die Frauen, Mk 16,1ff. par., beim Zeigen der Grabtücher).” Mehr erfahren? Viel Spaß beim Lesen!

 

Vielleicht regt dich diese Vorlage an eine eigene Liedandacht zu schreiben.

 

 

Zur Kurzandacht

Idee: Alexander Völker

Idee 1/8

Notenansicht

Christ ist erstanden | Evangelisches Gesangbuch Nr. 99, Strophe 1

Idee: Verlag am Birnbach