

Simone Pfitzner, Referentin für Seelsorge im Alter Kirchenkreis Soest-Arnsberg, ist die Autorin dieser Liedandacht.
Quelle: Evangelische Friedenskirchengemeinde Hochsauerland www.ev-friedenskirche-hsl.de
Idee:
Anmerkungen
Der Rundgesang lässt eine Strophenauswahl nicht zu, wenn man den fünften Satz des Textes „Such mit den Fertigen ein Ziel“ als Ziel der Dichtung anerkennt. Denn mit diesem Satz schließt folgerichtig die fünfte Strophe.
Im Kirchenjahr kann das Lied am Siebten Sonntag nach Trinitatis eingeordnet werden. Dort kann es das Wochenlied „Brich dem Hungrigen dein Brot“ ergänzen oder ersetzen. Im EG 1994 ist es unter Nächsten- und Feindesliebe eingeordnet. Es kann zum Einsatz kommen, wenn es um sozialethische Fragestellungen geht und Aktionen wie „Brot für die Welt“, so auch in (Schul-)Gottesdiensten, im Religionsunterricht oder in Andachten. Außerdem hat es mit dem Brotbrechen und mit dem Gemeinschaftsgedanken eine Nähe zum Abendmahl.
Komm mit anderen ins Gespräch darüber, welche persönlichen Erfahrungen sie mit dem Lied verbinden und welche Einsatzmöglichkeiten sie sehen.
Idee:
Gedanken zum Liedtext
Das Lied bringt in behutsamer Weise zum Ausdruck, wie wir geben dürfen, weil Gott uns die Hände füllt. Wie wir anderen zum Segen werden dürfen, weil wir gesegnet sind. Wie wir weitergeben können, weil wir Empfangende sind. Immer wieder fordert Jesus in den Evangelien dazu auf, zu teilen, den Nächsten in seiner Not wahrzunehmen und einen Dienst an ihm tun wie er es getan hat. Und zugleich wird deutlich: Die Gabe und Kraft dieses Dienstes erfahren wir aus Jesus. Das, was wir Menschen schenken können, haben wir zuerst von Gott empfangen.
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ Lk 6,36
„Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ 1. Joh 4,19
„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.“ Mt 6,12
Wenn man genauer hinsieht, dann merkt man, dass Teilen nicht nur auf materiellen Besitz bezogen ist. Natürlich können Menschen, die viel haben, abgeben an andere, können Spenden und mit materiellen Gaben konkrete Not lindern. Doch die Gaben mit denen wir unseren Nächsten zum Empfangenden der Liebe Gottes werden lassen dürfen, die wir weitergeben, das sind tiefere Gaben. Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung – und so viel mehr. Solche Gaben sind für den Nächsten wie ein Grundnahrungsmittel, wie etwas, das Leben nährt und erhält. Wenn wir zum Beispiel jemanden, der verzweifelt ist, Gottes Hoffnung und den Zuspruch seiner Liebe weitergeben, jemandem barmherzig sind, der auf uns zukommt weil er einen Fehler gemacht hat, so ist es wie wenn wir mit dem Hungrigen das Brot gebrochen haben. Dass wir geben können, ist nicht an eine Bedingung geknüpft und nicht an äußeren Reichtum gebunden. Aus Gottes Gnade haben wir diese Gaben von ihm empfangen, bleiben angewiesen auf ihn und dürfen sie weitergeben. In der letzten Strophe wendet sich die Bitte auch an Gott, und es wird deutlich, dass auch wir Bedürftige sind vor Gott – Bedürftige seiner Gnade, seiner Barmherzigkeit und Vergebung, seiner Liebe und lebensspendenden Kraft.
Idee:
Spielerische Singideen für Augen und Ohren
Mithilfe von Bildkarten kann dieses Lied im Kindergottesdienst, in der Kindertagesstätte, in Kindergruppen oder bei anderen Singgelegenheiten spielerisch entdeckt und textsicher erarbeitet oder wiederholt werden. Die Zeichnungen sind bewusst schlicht und kindgerecht gehalten. Ihre offene Gestaltung lädt Kinder ein, eigene Assoziationen einzutragen, die Motive weiterzudenken und die Bilder vielleicht sogar selbst kreativ zu ergänzen oder eigene Bilder anzufertigen. Die Bildkarten stehen als Download-Vorlagen zur Verfügung. Ebenfalls auch Anregungen zum Einsatz der Bildkarten in Ideen zum Einsatz der Bildkarten.
Viel Spaß beim Blättern im Bilderbuch!












Quelle: Ein Projekt der Arbeitsstelle Kirchenmusik in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (EVLKS), Fachbeauftragte für Chor- und Singarbeit Martina Hergt www.kirchenmusik-sachsen.de
Idee: , 
Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EG“
Das Lied vom kleinen Wort „mit“ her entdecken: Texter Friedrich Karl Barth erklärt, warum für ihn gemeinsames Teilen und Begegnen auf Augenhöhe im Mittelpunkt stehen. Er versteht das Lied weniger als Forderung an andere denn als Bitte, auch in eigenen Zeiten von Hunger und Mangel nicht allein zu bleiben. Komponist Peter Janssens erzählt, wie er aus fünf Textzeilen ein Strophenlied machte, dessen Worte bei jeder Wiederholung eine neue melodische Färbung erhalten. Ein persönlicher Einblick in Text und Musik dieses Liedes.
Könnte dieser Impuls ein interessanter Auftakt für eine Liedvorstellung oder -vertiefung werden?
Idee: , 
Test Titel
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