Lied vermitteln

Bewahre uns, Gott

Nr. 171 • Evangelisches Gesangbuch

  • freiTöne /
  • Durch Hohes und Tiefes /
  • Himmel, Erde, Luft und Meer /
  • Gotteslob
Idee 7/7

Singanlässe

Anmerkungen

Als Ausgangslied ist es in viele Gesangbüchern unter „Sendung und Segen“ eingeordnet. Es sollte aber nicht nur dort, sondern überall Verwendung finden, wo es um Abendmahl, Frieden, Meditation oder biographische Lebensstationen geht (Taufe, Schule, Konfirmation, Trauung, Einführung und Verabschiedung, Trauerfeier). Es eignet sich für den Unterricht und die Gruppenarbeit, ist generationenübergreifend und auch als Wechselgesang zwischen Chor/Vorsänger und Gemeinde eindrücklich zu gestalten.

 

Welche Erfahrungen hast du mit dem Lied gemacht?  Wann hast du das Lied gesungen? Tausche dich mit anderen darüber aus.

Idee: Christian Finke

Idee 6/7

Mit Händen singen, mit dem Herzen beten

Reisesegen in Bewegung

Unterwegs sein – das heißt: loslassen, aufbrechen, hoffen, sich führen lassen. Gerade auf Reisen suchen viele Menschen nach Schutz, Begleitung und einem guten Wort für den Weg. Dieser kreative Reisesegen verbindet das bekannte Lied „Bewahre uns, Gott“ mit einfachen, meditativen Gesten. Die Bewegungen laden dazu ein, das Gesungene nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit dem ganzen Körper zu erspüren – allein, in Gruppen, mit Kindern oder in Gottesdiensten im Freien.

 

 

In den Beitrag reinschauen

Idee: Nadia KevanCarsten Haeske

Idee 5/7

Tanz

aus „Bewegungen zu Liedern und Gebeten aus dem Gotteslob“

Diese Bewegungsidee von Monika Mehringer ist schlicht und passt zu allen Strophen des Liedes.

Quelle: www.kinderpastoral.de Gesammelt und illustriert von Monika Mehringer, Fachbereich Kinderpastoral, Erzbistum München und Freising, Stand Juli 2016

Idee: Monika Mehringer

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Idee 4/7

Ausführliche Liedbetrachtung

aus LIEDPORTRÄTs zum Gotteslob

Meinrad Walter gibt in seiner ausführlichen Liedbetrachtung mit Text- und Melodieanalyse Hinweise zum liturgischen Gebrauch:

 

“… Nichts weniger als eine kleine Theologie des Segens entwirft dieses Lied in Wort und Ton. Im Hintergrund steht der „Aaronitische Segen“ aus dem alttestamentlichen Buch Numeri, Kapitel 6, Verse 22–27: „Der Herr sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.“” 

“… Nichts anderes ist der Segen: zunächst die Bitte aus der Tiefe, dann der Zuspruch aus der Höhe, denn „der Segen kommt von oben“. Deshalb führt die erste Strophe von „unsern Wegen“ bis zu „deinem Segen“. Die letzte Strophe schlägt dann die andere Richtung ein: Der Segen entlässt uns, auch auf neue Wege.”

 

zum Impuls 

Quelle: aus "Liedporträts zu Liedern des Gotteslob" DEUTSCHES LITURGISCHES INSTITUT in Trier www.liturgie.de

Idee: Meinrad Walter

Idee 3/7

Choralandacht

aus der Reihe des WDR 3

„Es ist eine zu Herzen gehende Bitte um den Frieden Gottes, die Anders Ruuth 1968 zu Papier bringt – Worte und Musik“, so der Autor dieser Choralandacht. Der Beitrag stellt das Lied „Bewahre uns, Gott“ mit seiner Entstehungsgeschichte vor und entfaltet es als Segenslied, das Schutz und Vertrauen im Alltag schenkt.

Lass Dich von dieser Anregung inspirieren – vielleicht entsteht daraus Deine eigene Liedandacht. 

 

 

Zum Beitrag

 

 

Die Choralandachten auf WDR 3 sind kurze, geistlich gestaltete Radiobeiträge, die in der Mediathek des Senders auffindbar sind. In diesen etwa zehnminütigen Sendungen erklingt zunächst ein Choral – ein klassisches Kirchenlied – gefolgt von einem besinnlichen Impuls aus Kirche und Glaube.

 

Quelle: www.kirche-im-wdr.de

Idee: Titus Reinmuth

Idee 2/7

Body-Percussion-Idee

Das Lied „Bewahre uns Gott“ ist in vielen Gemeinden bekannt und beliebt – besonders als Segenslied am Ende des Gottesdienstes.
Sein tänzerischer Dreiertakt verleiht ihm eine schwungvolle, offene Stimmung und lädt dazu ein, den Rhythmus auch körperlich zu erleben – mit einer einfachen Body Percussion.

 

Variante 1: Jeder für sich 

Ein Rhythmus, den jede und jeder allein ausführen kann.  Der Dreier-Rhythmus entsteht lebendig und leicht – passend zum schwingenden Charakter des Liedes.

  • Zählzeit 1: Auf die Brust klopfen
  • Zählzeit 2: Mit den Fingern schnipsen
  • Zählzeit 3: In die Hände klatschen

 

Variante 2: Miteinander

Hier wird das „Teilen“ spielerisch dargestellt.
Zu Beginn eine offene Handbewegung als Segensgeste.

  • Zählzeit 1: Mit der rechten Hand auf die eigene linke Hand klatschen.
  • Zählzeiten 2 und 3: Die rechte Hand klatscht auf die linke Hand der rechts sitzenden Nachbarperson.

 

Quelle: Eingesendet an mitsingen.de

Idee: Hans-Stephan Simon

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Idee 1/7

Mit Kindern anhand von Bildern ein Lied entfalten

Spielerische Singideen für Augen und Ohren

Mithilfe von Bildkarten kann dieses Lied im Kindergottesdienst, in der Kindertagesstätte, in Kindergruppen oder bei anderen Singgelegenheiten spielerisch entdeckt und textsicher erarbeitet oder wiederholt werden. Die Zeichnungen sind bewusst schlicht und kindgerecht gehalten. Ihre offene Gestaltung lädt Kinder ein, eigene Assoziationen einzutragen, die Motive weiterzudenken und die Bilder vielleicht sogar selbst kreativ zu ergänzen oder eigene Bilder anzufertigen. Die Bildkarten stehen als Download-Vorlagen zur Verfügung. Die Bildkarten stehen als Download-Vorlagen zur Verfügung. Ebenfalls auch Anregungen zum Einsatz der Bildkarten in Ideen zum Einsatz der Bildkarten.

 

Viel Spaß beim Blättern im Bilderbuch!

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State: read, orientation: landscape

Quelle: Ein Projekt der Arbeitsstelle Kirchenmusik in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (EVLKS), Fachbeauftragte für Chor- und Singarbeit Martina Hergt www.kirchenmusik-sachsen.de

Idee: Martina HergtKatrein Saalfrank