Warum Singen gesund ist

Wie Körper und Psyche vom Singen profitieren

Warum Singen gesund ist

Wie Körper und Psyche vom Singen profitieren

Singen macht nicht nur gute Laune, sondern ist auch richtig gesund für Körper und Psyche. Beim Singen profitieren wir von einer tiefen und kontrollierten Atmung, stabilisieren unseren Kreislauf und stärken die Immunabwehr. Außerdem kann Singen das Nervensystem beruhigen und bei der Stressbewältigung helfen.

 

Wie sich die positiven Effekte des Singens genau auf unseren Körper auswirken, für welche Krankheiten Singen Teil der Therapie sein kann und was mit den Herzen von Chormitgliedern beim gemeinsamen Singen passiert, erfahrt ihr in diesem Beitrag von ARD Gesund:

 

Singen als Ganzkörpertraining

Singen ist außerdem ein echtes Ganzkörpertraining: Egal ob unter der Dusche, im Auto oder im Chor - beim Singen werden rund 100 Muskeln aktiviert. Für die tiefe Einatmung nutzen wir beispielsweise die Muskeln zwischen unseren Rippen und das Zwerchfell. Die Bauchmuskeln helfen vor allem bei der kontrollierten Ausatmung mit. Gleichzeitig stabilisieren Muskeln in unserem Rumpf den gesamten Körper für eine aufrechte und präsente Haltung, die die Stimme stützt.

 

Für die kleinen Muskeln im Kehlkopf bedeutet Singen Präzisionsarbeit. Damit wir den richtigen Ton treffen, müssen sie die Spannung der Stimmlippen genau justieren. Auch in unserem Gesicht sind viele kleine Muskeln aktiv, um für den richtigen Klang und die Artikulation zu sorgen. Muskeln in Lippen und Zunge formen Konsonanten und Vokale, während die Muskulatur in Rachen und Mundraum Einfluss auf die Resonanzräume nimmt. Und auch hier entscheiden im Chor oft Feinheiten darüber, ob sich alle Stimmen der Sängerinnen gut ineinander mischen, oder einzelne, beispielsweise mit einem zu scharfen Klang herausstechen. 

 

Insgesamt ist Singen für den durchschnittlichen Hobbymusiker ähnlich anstrengend wie eine leichte Sporteinheit oder Dehnübungen und bringt schon nach 15 Minuten den Blutkreislauf in Schwung.