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Ich wünsch dir Gottes Segen

Nr. 173 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)

Dieses moderne Segenslied hat Millionenabrufe bei YouTube, was seinen hohen Bekanntheitsgrad und seine große Popularität unterstreicht. Hier singen es Tochter und Vater, die beiden Textautor:innen, gemeinsam. Durch seine Ohrwurmqualität und das Thema eines sehr persönlichen Segenszuspruchs ist es für viele Menschen zu einer Herzensbegegnung geworden.

Text:

Martin Pepper (*1958), 2011
Jennifer Pepper (*1985), 2011

Melodie:

Martin Pepper (*1958), 2011
Jennifer Pepper (*1985), 2011

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Wissenswertes zu "Ich wünsch dir Gottes Segen"

Das Lied wurde über das Album „Generationen“ (2011) veröffentlicht und fand eine frühe Verbreitung u. a. im Liederbuch Feiert Jesus! 5.

 

 

- Liedrecherche von Heike Kieckhöfel und Martina Hergt - 

Der Liedtext ist klar strophisch mit Kehrvers aufgebaut. Die Strophen formulieren durchgehend in persönlicher Anrede konkrete Segenswünsche für unterschiedliche Lebenssituationen, während der Refrain diese bündelt und in einen übergeordneten Segenszuspruch überführt.

 

Strophe 1 – Segenswunsch
Strophe 2 – Lebensbegleitung
Strophe 3 – Ermutigung

 

Die Textbilder sind offen und dadurch individuell für eine persönliche Aneignung gut deutbar. Die einfache Syntax und die Wiederholungen machen den Text schnell einprägsam.

Die Originalaufnahme steht in D-Dur – einer Tonart, die hell, offen und „glänzend“ wirkt; zugleich lässt sie sich gut mit dem typischen Instrumentarium einer Band begleiten. Die Tonalität ist klar durbetont, jedoch mit sanften Mollfärbungen in den Zwischenteilen. So verwendet die Harmonik überwiegend einfache, funktionale Akkordverbindungen: D – A – h – G (Tonika – Dominante – Parallele – Subdominante), gelegentlich ergänzt durch Durchgänge (e-Moll, fis-Moll), die für zusätzliche emotionale Tiefe oder klangliche Färbung sorgen. Diese Akkordstruktur ist typisch für moderne Lobpreis- und Segenslieder: leicht mitsingbar und harmonisch warm.

 

Die Melodie folgt – wie viele Pop-Balladen – einem bogenförmigen Verlauf: Sie steigt zu Beginn sanft an, erreicht einen Höhepunkt und fällt anschließend ruhig wieder zurück. Das spiegelt klanglich wider, was der Text ausdrückt: Zuwendung – Segenshöhepunkt – Ruhe und Geborgenheit.

 

Die Singabfolge ist etwas komplex und folgendermaßen notiert: 
Strophe 1 – Strohe 2 – Kehrvers – Strophe 3 – Kehrvers – Bridge – Kehrvers

Die Melodie ist leicht erlernbar – sie bleibt im Ohr, ohne banal zu sein. Sie eignet sich für verschiedene Instrumentierungen: Klavier, Gitarre, Orgel, Band oder Chor. Gerade wegen ihrer Ruhe und Singbarkeit wird das Lied gern am Ende von Gottesdiensten eingesetzt – als musikalischer Segen. In der Formensprache ähnelt es modernen Lobpreisliedern, die durch Wiederholung und einfache Tonbewegungen Raum für Meditation schaffen.

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