Lied vermitteln

In einer fernen Zeit

Nr. 10 • Evangelisches Gesangbuch

  • Kommt atmet auf /
  • Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder /
  • Singt Jubilate /
  • EG.E Evangelisches Gesangbuch - Ergänzungsheft
Idee 7/7

In einer fernen Zeit? - Ach, was! Heute!

Anregung zum Lied aus der Reihe „EGplus-Impulse“

Achim Ludwig notiert in seinen Impulsen zum Lied: „In den letzten Jahren ist in den Kirchen intensiv darüber debattiert worden, wie man den Tod Jesu am Kreuz heute verstehen soll, und welche alten Deutungsmuster man getrost verabschieden kann … Otmar Schulz, der Dichter des Liedes, kennt die Schwierigkeiten, die Menschen von heute haben, wenn sie über Leid und Tod Jesu nachdenken. Er begibt sich deshalb in eine Art meditatives Gespräch, eine Art Gebet mit dem Mann am Kreuz und lädt uns ein, es ihm gleich zu tun.“ Der Impuls führt weiter in eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Leid, Glauben und Hoffnung im Alltag – auf spannende, berührende und ermutigende Weise.

 

 

Zum EGplus-Impuls

 

 

Idee: Achim Ludwig

Idee 6/7

Singanlässe – Kirchenjahr

Anmerkungen

Das Lied ist für die ganze Passionszeit geschrieben, aufgrund des ausdrücklichen Kreuzesbezugs sehr gut für den Karfreitag geeignet und als Wochenlied vorgeschlagen.

Idee: Alwine Slenczka

Idee 5/7

Gedankensplitter zum Lied

Anregung zum Lied aus der Reihe „EGplus-Impuls“

Gemeindepfarrer Henning Porrmann schreibt im Abspann seines Beitrages: “Ich könnte mir vorstellen, diesen Text als Gedankensplitter im Gottesdienst oder einer Andacht in unterschiedlichsten Erwachsenengruppen vorzulesen, immer mit dem Vorbehalt, dass wir oft nur fragend, tastend und fragil glaubend und zweifelnd von der Kraft des Lebens, von der Kraft des dreieinen Gottes im Leiden sprechen können.”

Vielleicht ist dieser Beitrag eine inspiration für eine eigene Liedandacht.

 

 

Zum EGplus-Impuls

 

 

Idee: Henning Porrmann

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Idee 4/7

Stunde der Stille

Textimpuls aus 500 JAHRE EVANGELISCHES GESANGBUCH

Jesus Christus,
so fern und so nah wirkt diese Zeit heute.
Fern, die Worte Deiner Kreuzigung. 
Sie sprechen von einer vergangenen Zeit 
die ich kaum begreifen kann. 
Nah, wenn ich spüre, dass diese Worte und Dein Ja zum Kreuz mein Leben heute berühren. 

 

 

In Deinem Kreuz mein eigenes Kreuz. 
Was mir auflastet, 
was ich nicht 
loswerden kann, 
was mich zum Boden beugt.
Ich spüre, weil Du gelitten und durchlitten 
hast, mein Bruder, wie nah Du mir bist, 
mich trägst und hältst. 
Die Ferne von Golgatha wird zur Nähe. 
Zur Nähe in Deinem Kreuz. 

 

 

Meine Augen sehen Dein Kreuz.
In meiner Dunkelheit, aus meiner Dunkelheit,
blicke ich auf Dein Kreuz
schaue in die Dunkelheit Deiner Stunde hinein. 
Stunde der Stille.

 

Idee: Kristina Sänger

Idee 3/7

Die Liedautorinnen erzählen vom Entstehungsprozess des Liedes

Anregung zum Lied aus der Reihe „Impulse zum EGplus“

Wie schaffen wir den Sprung von vor Jahrhunderten liegenden Ereignissen in unsere heutige Lebenswirklichkeit – ohne leere Floskeln, sondern mit echter innerer Beteiligung? Dieser Frage geht Otmar Schulz nach. Andreas Brunion schildert seinen kreativen Prozess: Nach anfänglichen Zweifeln meldete er sich trotz Hemmungen für den Liederwettbewerb der EKKW an.

 

Vielleicht könnten diese Gedanken für eine Liedeinführung interessant sein?

 

 

Zur Liedeinführung

 

 

 

Idee: Andreas BrunionOtmar Schulz

Idee 2/7

Theologie trifft Musik: Lieder im Gespräch

Ein Beitrag aus der Reihe "Der Wochenliederpodcast"

Die ersten Worte des Liedes erinnern an Märchen. "In einer fernen Zeit" - das kann etwas lang Vergangenes meinen oder etwas, das erst noch geschehen wird, in weiter Zukunft. Aber solche Assoziationen werden sofort durchbrochen. Das Lied spielt im Jetzt und ist eine Art Zwiegespräch mit Jesus, in dem es um den Sinn seines Leids und seines Todes geht. Die Melodie in D-Moll ist vielschichtig, ohne schwer zu sein. Ein großer Wurf!

 

Im Wochenliederpodcast der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens nehmen sich eine Kirchenmusikerin und eine Theologin in jeder Folge eines der evangelischen Wochenlieder vor. Sie sprechen über Geschichte, Melodie und Text des Liedes und geben Anregungen, wie es im Gottesdienst eingesetzt werden kann. Gesprächspartnerinnen sind Martina Hergt von der Arbeitsstelle für Kirchenmusik in Sachsen und Kathrin Mette von der Sächsischen Ehrenamtsakademie. Gelegentlich begrüßen sie auch Gäste im Wochenliederpodcast.

Idee: Martina HergtKathrin Mette

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Idee 1/7

Das Wochenlied im evangelischen Gottesdienst

Liturgischer Kalender

Dieses Lied ist als Tageslied für Karfreitag vorgesehen.

Das Wochen- bzw. Tageslied – früher auch Graduallied genannt – ist ein zentraler Bestandteil des evangelischen Gottesdienstes. Es gehört neben dem Psalm, dem Wochenspruch und den Lesungstexten zum Proprium des jeweiligen Sonn- oder Feiertages, also zu den wechselnden Stücken eines Gottesdienstes.

Das Wochenlied steht in engem inhaltlichem Zusammenhang mit den biblischen Lesungen und dem theologischen Schwerpunkt des jeweiligen Tages. Es vertieft und deutet die Botschaft des Sonntags auf musikalische Weise.

In der Regel werden zwei Lieder als Auswahl vorgeschlagen.

Mehr erfahren zur Prägung des jeweiligen Sonn- bzw. Feiertages und zum Zusammenspiel mit dem jeweiligen Wochenlied?

 

Zum Liturgischen Kalender

Quelle: www.kirchenjahr-evangelisch.de | Herausgeber: Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD), Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) und Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)

Idee: Martina Hergt