Hallelu', hallelu', hallelu', halleluja
Nr. 17 • Evangelisches Gesangbuch
Nr. 208 • Neues Evangelisches Gesangbuch (Erprobung)
- Durch Hohes und Tiefes /
- EGplus /
- Kinderkirchenlieder "Immer und überall" (ELKB)
Ein Kreistanz, der sofort Freude macht
aus „Bewegungen zu Liedern und Gebeten aus dem Gotteslob“
Schon die ersten Töne von „Hallelu, hallelu“ reißen mit: Einfach, eingängig und voller Schwung lädt dieses Lied dazu ein, Stimmen und Körper gleichermaßen in Bewegung zu bringen. Kinder und Erwachsene finden sich in zwei Kreisen zusammen, blicken sich an, wechseln in die gemeinsame Kreisfassung – und schon entsteht ein lebendiges Wechselspiel von Klang, Blicken und Bewegung. Das Schöne: Niemand muss lange üben. Der Text ist kurz, die Melodie leicht, und die Bewegungen entstehen fast wie von selbst. So wird aus einem einfachen Halleluja ein kleines Fest – ideal für Kindergruppen, Familiengottesdienste oder Gemeindefeste. Wer einmal mittendrin steht, spürt schnell: Hier geht es nicht nur um Singen, sondern um Freude, Begegnung und ein gemeinsames „Preiset den Herrn“, das in Köpfen und Herzen nachklingt.
Quelle: www.kinderpastoral.de Gesammelt und illustriert von Monika Mehringer, Fachbereich Kinderpastoral, Erzbistum München und Freising, Stand Juli 2016
Idee:
Wechselspiel für Groß und Klein – ein fröhliches Halleluja zum Mitmachen
Anregung zum Lied aus der Reihe „EGplus-Impulse“
Der fröhliche Liedgesang beginnt – „Hallelu, Hallelu“ erklingt in einer Gruppe, während „Preiset den Herrn“ in einer anderen anhebt. Die Singidee von Christoph Schilling ist als Wechselgesang konzipiert und lässt sich flexibel in verschiedenste Kontrastpaare aufteilen: laut vs. leise, schnell vs. langsam, singend vs. sprechend, Dur vs. Moll oder gar pfeifend gegen trompetenhaft. Diese Varianten sind bewusst als spielerische Stilmittel gewählt, die nicht nur zum Singen, sondern auch zum Zuhören, Gestalten und Experimentieren einladen.
Ob beim Gemeindefest, in der Kindergruppe oder im Gottesdienst – diese Idee stärkt die Gruppeninteraktion und lässt Singelust auf unkomplizierte Weise lebendig werden.
Idee:
Ein Halleluja geht um die Welt
Anregung zum Lied aus der Reihe „EGplus-Impulse“
Das Lied „Halleluja“ ist als Teil einer „Kinderliturgie“ im EG+ (Ausgabe der unter der Nummer 48 mit weiteren liturgischen Stücke wie „Kyrie“ (46), „Gloria“ (47), „Sanctus“ (53) und „Agnus Dei“ (55) zu kombinieren. Das Wort „Halleluja“ hat eine lange liturgische Tradition. Es bedeutet „Preiset den Herrn“ im Hebräischen und verbindet Imperativ (preist!) mit dem Gottesnamen (Jahwe).
Der Impuls von Karl Waldeck stellt „Halleluja“ damit in einen weiten kulturellen Kontext – von Händels berühmtem „Halleluja“ im Messias über moderne Popformen wie Leonard Cohens Versionen oder Dr. Albans fröhliche Tanzversion (1993), bis hin zu literarisch-satirischen Entfremdungen wie in Ludwig Thomas Erzählung „Der Münchner im Himmel“ (1911).
Idee:
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Singanlässe – besonders mit Kindern
Anmerkungen
Aufgrund seiner vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten ist das Lied besonders in Gottesdiensten und Unterrichtsformen mit Kindern und Familien weit verbreitet. Bewährt hat sich die Idee, die beiden Textzeilen mit unterschiedlichen Aktionen zu verbinden. Am verbreitetsten ist bis heute – auch nach über 50 Jahren – die Praxis, dass jeweils eine Gruppe beim entsprechenden Textteil („Halleluja“/„Preiset den Herrn“) aufsteht. So wird das Lied ganzheitlich erlebt.
Idee: